Installation | Intervention

C01NS



C01ns  
 by Jeannine Jesch, 2015 

(Karton, Lack, Windowmarker, Homepage) im Schaufenster des Schikaneder,
für die Ausstellung "Vogelfrei"  kuratiert von "Kunst und Käse"

    Im Spiel bekommt Super Mario für hundert gesammelte Coins ein Leben dazu. Im Kapitalismus arbeiten Menschen, um sich die Münzen zu verdienen, um „sich das Leben leisten zu können“. Oder wenn sie Glück haben und etwas davon zu Seite legen können, „um es einmal schön zu haben“ und das Leben in der Pension zu genießen. Doch irgendetwas ist schief gelaufen bei der Bestimmung des Wertes von Geld, bei der Bestimmung des Wertes von Arbeit und bei der Bestimmung des Wertes von Glück. Irgendwie sind nicht alle Münzen oder jede Stunde Arbeit gleich viel Wert...

Wieviel ist Geld wert?
Wie wird Wert gemessen?
Wer bestimmt den Wert?
Was ist für uns von Wert?
Worauf wird wert gelegt?
Was währt?

https://fb.me/c01ns
https://c01ns.soup.io

bieten eine Plattform um diese Fragen zu diskutieren und für (Lebens-)Wertinspirationen aller Art

„Super Mario kann seine gewonnenen Leben gar nicht genießen, sie enden mit Beendigung der Arbeit!
Ruhelos und gehetzt, ringend ums überleben, getrieben und berauscht von der Belohnung. Dann Schluss.
Ein musterknabischer Held, ein kapitalistischer Suizidarbeitstäter. Ein sinnloses Opfer.“

    — Robert Maria Schalken

all images © by Jeannine Jesch



  
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